ERMS Effizienz-Benchmarking
Veröffentlicht am: 10:51:23 17.03.2006


Die Globalisierung der Märkte führt seit Jahren zu verschärftem Kostendruck in der Privatwirtschaft - stetiger medizinischer Fortschritt, verbunden mit fehlender Leistungssteuerung, ungenügendem Wettbewerb usw. führt im Gesundheitswesen zu regelmässigen Kostenexplosionen - Steuerausfälle aufgrund schwieriger Wirtschaftslage, gepaart mit rekordverdächtiger Verschuldung zwingt die öffentliche Hand zum Handeln. Obwohl sich Herausforderungen wie diese vielfach abzeichnen und nicht von heute auf morgen entstehen, werden oft keine geeigneten präventiven oder zumindest frühzeitigen Massnahmen ergriffen. Meistens wird zugewartet, bis es nicht mehr anders geht, um dann reflexartig und rigoros auf die Kostenbremse zu treten. Bei den daraus entstehenden Sparprogrammen und Kostensenkungsmassnahmen besteht in der Folge die grosse Gefahr, dass undifferenziert in allen Bereichen Resourcen gekürzt werden. Wichtiges Innovationspotential zur Sicherstellung der mittelfristigen Wettbewerbsfähigkeit kann durch kurzfristig orientierte Massnahmen empfindlich vermindert werden.
Agieren statt Reagieren und Rationalisieren statt Rationieren ist gefragt. Die Grundlage dafür bietet ein optimal auf die jeweiligen Verhältnisse und Bedürfnisse abgestimmtes Effizienz-Benchmarking. Dadurch wird für das Management klar ersichtlich, in welchen Bereichen wieviel Sparpotential besteht, ohne die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit unnötig zu gefährden oder Leistungen abzubauen, solange noch Rationalisierungspotential besteht.

Was heisst „Effizienz“? Wie kann Effizienz gemessen werden? Diese und ähnliche Fragen werden schon lange nicht mehr alleine mit monetären Kennzahlensystemen beantwortet. Vielmehr spielen in der modernen betriebswirtschaftlichen Theorie und Praxis Key Performance Indikatoren (KPI’s) wie Qualität, Kundenzufriedenheit, Compliance usw. eine immer wichtigere Rolle, welche mit Mitteln wie z.B. Balanced Scorecards umgesetzt werden. Solche Faktoren lassen sich natürlich nicht monetär messen, weshalb anspruchsvollere Methoden zur Kennzahlenanalyse herangezogen werden müssen.
Für die verantwortlichen Stellen in privatwirtschaftlichen wie auch in öffentlichen Organisationen stellen sich zu diesem Thema in der Regel Fragen wie:
Ø Woran erkennen wir, dass in unserer Organisation effizient gearbeitet wird?
Ø Wie können nicht monetäre Einflussfaktoren bewertet werden?
Ø Wie kann die Effizienz berechnet werden bei mehreren Ressourcen- und Leistungsparametern?
Ø Wie kann die Nachhaltigkeit von bereits erreichten Effizienzverbesserungen sichergestellt werden?
Ø Wie können ineffiziente Bereiche von effizienten Bereichen profitieren?
Ø Welches sind die realistischen Zielvorgaben für ineffiziente Bereiche?
Mit unserer Effizienz Benchmarking Methode versetzen wir Sie in die Lage, die Effizienz Ihrer Organisation, der Abteilungen, Geschäftsprozesse, Arbeitsgruppen oder sogar einzelner Mitarbeiter zu messen und beurteilen sowie daraus realistische Effizienzverbesserungen zu erarbeiten. Der Vorteil dieser Methode beruht darauf, dass mehrere Input-Parameter als auch mehrere Output-Parameter verwendet werden können. Es können sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Informationen (z.B. KPI’s) in ganz unterschiedlichen Masseinheiten verglichen werden. Ursprünglich vor allem für Effzienzanalysen im Non-Proit-Sektor eingesetzt, findet das Effizienz Benchmarking heute in vielfältigen Bereichen Anwendung wie z.B.:
Ø Filialcontrolling (Banken, Versicherungen, Handel usw.)
Ø Gesundheitswesen (Spitäler)
Ø Pharmaindustrie
Ø Fahrzeugbau
Ø Lehreinrichtungen (Schulen, Universitäten)
Ø Öffentliche Verwaltung
Ø Ökoeffizienz
Ø usw.
Das Resultat des Effizienz Benchmarking sind klare Aussagen für das Management
Objektive Effizienzbewertung
Jedem untersuchten Bereich wird ein objektiver Effizienzwert (0-100%) zugewiesen.
Definierte Vorbildgruppe
Die Methode evaluiert die Bereiche, die mit dem vorgegebenen Ressourcen (Inputs) die besten Leistungen (Outputs) erreichen und bildet daraus die Vorbildgruppe für die ineffizienten Bereiche.
Identifizierte "Best Practices”
Die Vorbildgruppe wird analysiert, um die Best Practice zu identifizieren und dokumentieren.
Realistische Zieldefinitionen
Aus den Erkenntnissen der Vorbildgruppe werden die Treiber der Ineffizienzen identifiziert und realistische Ziele für die ineffizienten Bereiche erarbeitet.
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Letzte Aktualisierung
16:20:20 06.01.2007